Kaffeemaschine: Welche kaufen?

Kaffeemaschinen im Vergleich: Es gibt nur einen Alleskönner

Jede Art der Kaffeezubereitung steht vor einer Herausforderung: Der Kaffeegeschmack ist besonders intensiv, wenn die Kaffeebohnen fein gemahlen werden, bevor sie aufgebrüht werden. Fein gemahlenen Kaffee will man aber nicht in der Kaffeetasse haben, weil dieser Kaffeesatz nicht schmeckt. Kaffee-Zubereitungen, bei denen der Kaffeesatz in der Tasse bleibt, gibt es nicht viele – eigentlich nur noch den türkischen oder griechischen Mokka. Überall sonst hat sich durchgesetzt, dass es schlau ist, Kaffee zu filtern. Eine Kaffeemaschine hat einen Filter, und sie unterstützt beim Kochen des Wassers. Das Ziel: Zeit sparen, damit man schneller und mit weniger Aufwand leckeren Kaffee erhält. Heute jedoch lieben wir die vielen unterschiedliche Arten von Kaffee, denn jede ist für sich genommen köstlich. Die meisten Kaffeemaschinen können nur eine Art Kaffee. Eine große Ausnahme: Die Kapselmaschinen von K-fee, im Vergleich mit anderen Kaffeemaschinen.

Inhalt

  1. Die K-fee Kapselmaschine: Eine für Alles
  2. Die Filterkaffeemaschine
  3. Die Espressomaschine
  4. Der Vollautomat
  5. Die Padmaschine
  6. Die Caffetiera

1. Die K-fee Kapselmaschine: Eine für Alles

Eine Kaffeemaschine für alles? Das geht. Mit einer Kapselmaschine von K-fee. Dank der Duo Pressure Technologie kann sie sowohl Espresso und Lungo (mit Crema) als auch Kaffee ohne Crema (wie Filterkaffee) brühen. Das Geheimnis: Die Kapseln für Espresso und die Kapseln für Getränke ohne Crema (Kaffee im Filterkaffee-Stil oder Tee) unterscheiden sich in einem winzigen Detail. So kann die Maschine automatisch den passenden Druck aufbauen, der für die Espresso-Crema nötig ist – oder die Kaffeemaschine baut wenig Druck auf, für Kaffee ohne Crema. Noch ein Vorteil: Für Espresso und Filterkaffee verwendet man andere Kaffeeröstungen. Auch das ist ein Grund, warum Espresso wie Espresso schmeckt, und nicht einfach wie eine kleine Tasse Filterkaffee. Mit einer K-fee Kapselmaschine ist in jeder Kapsel die ideale Röstung enthalten. Und weil man nach jeder Tasse eine frische Kapsel mit einer anderen Sorte einlegt, verwandelt sich die Kaffeemaschine mit jeder Kapsel in genau die Kaffeemaschine, die man in der Sekunde haben will. Sogar das wichtige Thema Milchschaum für Cappuccino & Co. decken manche K-fee Kapselmaschinen ab, denn es gibt mehrere Modell mit automatischem Milchaufschäumer.

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Kann echten Espresso mit Crema (mit hohem Druck)
  • Kann Lungo / Caffè Crema (mit hohem Druck)
  • Kann große Tassen Kaffee ohne Crema im Filterkaffee-Stil (ohne Druck)
  • Kann Tee, heiße Schokolade und Milchschaum aus Kapseln
  • Riesige Kapselauswahl
  • Kaffee auf Knopfruck
  • Sehr schnell
  • Einfache Bedienung
  • Automatisch richtige Wassermenge
  • Für jeden Kaffee die richtige Röstung & der passende Mahlgrad
  • Einige K-fee Kapselmaschinen mit Milchaufschäumer

2. Die Filterkaffeemaschine

Der Klassiker unter den Kaffeemaschinen ist die Filterkaffeemaschine. Das Prinzip: Die traditionelle Kaffeezubereitung per Handaufguss – heißes Wasser wird von Hand auf Kaffeemehl in einem Filter gegossen – ist hier automatisiert. Ein Heizelement heizt das Wasser auf (manchmal allerdings nicht heiß genug) und lässt das Wasser auf das Kaffeemehl tröpfeln. Dabei entsteht Filterkaffee ohne Crema. Bis eine Kanne fertig ist, dauert es gut und gerne 10 Minuten. Darauf abgestimmt ist der Mahlgrad, der relativ grob ist. Der Geschmack ist milder als bei Espresso, aber durch die Röstung und Zubereitung oft sauer und bitter. Ein Problem sind auch die Warmhalteplatten, durch die der Kaffee zwar warm bleibt, aber an Aroma verliert.

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Preisgünstig
  • Einfache Bedienung

Nachteile:

  • Kaffee wird auf Vorrat zubereitet (Kanne), also nicht Tasse für Tasse frisch
  • Lange Zubereitungsdauer (ca. 10 Minuten für 8 Tassen)[1]
  • Wasser oft nicht heiß genug
  • Auf der Warmhalteplatte wird der Kaffee nachgegart und wird bitter
  • Der Papierfilter filtert auch Geschmack heraus
  • Kaffeemehldosierung schwierig
  • Geschmacksextraktion ungleichmäßig (in der Filtermitte Überextraktion, am Rand Unterextraktion)

3. Die Espressomaschine

Die klassische Espressomaschine, eine Siebträgermaschine, kennt man aus italienischen Kaffeebars. Die Barista sind erfahrene Handwerker, die über Jahre hinweg jeden Tag die Kunst der Espressozubereitung weiter perfektionieren. Im Heimgebrauch haben diese Kaffeemaschinen ihre Tücken: Ob man aus der Kombination Mahlgrad, Kaffeemehlmenge, Anpressdruck und Wassermenge morgens nach dem Aufstehen einen perfekten Espresso hinbekommt, kann jeden Tag überraschende Ergebnisse liefern. Denn die vielen Parameter beinhalten viele Fehlerquellen, und selbst wenn 3 von 4 Parametern stimmen, kann der Espresso immer noch misslingen. Wenn der Espresso gelingt, ist das Ergebnis –abhängig von der Qualität der Kaffeebohnen und der Maschine – sehr gut. Wenn es misslingt, hat man Pech. Mit dieser Art Kaffeemaschine kann man nur Espresso herstellen, als „verlängter“ Kaffee bietet sich Americano an. Für Filterkaffee braucht man eine separate Kaffeemaschine.

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Sehr guter Espresso – wenn man lange geübt hat und in Übung bleibt
  • Schnell

Nachteile:

  • Gleichbleibende Ergebnisse nur für Profis möglich (Dosierung Kaffeemehl schwierig)
  • Mühle muss meist separat dazugekauft werden (oder man nimmt fertiges Espressopulver, das schnell Aroma verliert)
  • Wassermenge muss meist manuell gesteuert werden (man muss bei der Zubereitung neben der Maschine stehen)
  • Bei Kaffeemaschinen mit Boilern lange Aufheizzeit
  • Milch aufschäumen meist per Hand (Dampflanze)

4. Der Vollautomat

Kaffee-Vollautomaten mahlen den Kaffee und brühen den Kaffee direkt auf, auf Knopfdruck. Die Kaffeemaschinen für den Hausgebrauch müssen dabei einen großen Spagat leisten: Für große Tassen Kaffee und Espresso werden der einmal eingestellte Mahlgrad und nur die Kaffeebohnen verwendet, die im Bohnenbehälter sind. Die meisten Nutzer optimieren die Einstellungen auf Caffè Crema bzw. Lungo und nehmen dafür Espressobohnen. Im Gegensatz zu „echtem“ Lungo fehlt meist die perfekte Crema, da in den Vollautomaten-Kaffeemaschinen das Kaffeemehl nicht optimal angedrückt wird. Die Vollautomaten schäumen den Kaffee deshalb oft mit einem integrierten Sieb auf. Dabei entsteht Kaffeeschaum, der aber deutlich grobporiger und leichter als Espresso-Crema ist. Espresso gelingt je nach Maschinenmodell nicht besonders gut, da auch hier die echte Crema fehlt. Crema ist nicht nur Optik, sie ist purer Geschmack – denn sie besteht unter anderem aus Kaffeeölen, die durch das Espresso-Brühverfahren aus dem Kaffeemehl herausgelöst werden. K-fee Kapselmaschinen können das. Ein weiterer Vorteil der Kapsel-Kaffeemaschinen: Für jede Kaffeeart kann man die passende Kapsel wählen, also für Espresso beispielsweise eine dunkle Espresso-Röstung, und für Lungo eine mittlere Röstung. Filterkaffee ohne Kaffeeschaum können Vollautomaten nicht.

 

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Kaffee auf Knopfdruck
  • Integrierte Mühle (frisches Kaffeemehl)
  • Optional mit Milchaufschäumer

Nachteile:

  • Kann oft keinen echten Espresso und Lungo, nur eine Art Schümlikaffee
  • Kann keinen drucklosen Filterkaffee
  • Meist 1 integrierte Mühle (Wechsel Kaffeesorten nicht einfach möglich)
  • Wenn die Mühle streikt, streikt die ganze Maschine
  • Teils großer Platzbedarf
  • Milchaufschäumer oft reinigungsintensiv

5. Die Padmaschine

Padmaschinen sind Portions-Kaffeemaschinen wie Espresso- oder Kapselmaschinen. Der Geschmack des Kaffees erinnert an Filterkaffee. In der Tasse zeigt sich auch eine Schaumschicht auf dem Kaffee. Der Geschmack hängt sehr stark von der Kaffeequalität in den Pads ab. Schwächen zeigt das Funktionsprinzip bei Espresso: Die Pumpen der Padmaschinen sind meist nicht leistungsstark genug, um den für Espresso nötigen Druck aufzubauen. Außerdem ist der Kaffee in den Kaffeepads nicht sehr stark komprimiert. Die Folge: Der Espresso ist kein echter Espresso, die fehlende Vollmundigkeit im Vergleich zu echtem Espressos wird oft durch zu starke Röstaromen simuliert.

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Wechsel der Kaffeesorte bei jeder Tasse
  • Kaffee auf Knopfdruck
  • Keine Mühle nötig
  • Optionaler Milchaufschäumer

Nachteile:

  • Kein echter Espresso
  • Kein echter Filterkaffee
  • Kaffeepads oft nicht aromageschützt verpackt
  • „Espresso“ erfordert anderen Padhalter

6. Die Caffetiera

Die „Kaffeemaschine“ Caffetiera ist vor allem in Italien weit verbreitet. In einem Teil der „Kaffeemaschine“ wird das Wasser erhitzt im Zwischenstück ist das Kaffeemehl – oben und unten durch ein feinporiges Metallsieb gesichert –, und der zweite Teil der Maschine ist die Kaffeekanne. Der Teil mit dem Wasser wird meist auf eine Herdplatte gestellt. Wenn das Wasser heiß wird, entsteht ein bisschen Druck, der das Wasser von unten nach oben durch das Kaffeemehl presst – der Brühvorgang ist damit automatisch, man muss die „Kaffeemaschine“ also nicht überwachen. Der Kaffee ist ein Zwischending zwischen Filterkaffee und Espresso. Diese Kaffeemaschinen (in Italien heißen sie sogar „macchina per il caffè“) werden manchmal „Espressokocher“ genannt. Das ist nicht korrekt, denn diese Geräte produzieren keinen Espresso.

Kaffeemaschinen-Vorteile:

  • Preisgünstig
  • Relativ automatisch

Nachteile:

  • Kaffeemehlmenge und Wassermenge müssen manuell definiert werden
  • Meist wird vorgemahlenes Kaffeepulver verwendet, das nach dem Öffnen der Packung schnell Aroma verliert
  • Erhöhter Reinigungsaufwand
  • Fehlbedienungsgefahr (verkanten beim Zusammensetzen der Teile)
  • Kein echter Espresso
  • Kein Filterkaffee
  • Keine Milchaufschäumung

 

[1]https://www.nwzonline.de/ratgeber/berlin-filterkaffeemaschinen-klare-unterschiede-im-geschmack_a_50,2,710475339.html

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