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Bio-Kaffee und Fairtrade-Kaffee? Beides gleichzeitig!

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ESPRESTO Organic & Fair

Dieser Caffè Crema ist Bio und Fairtrade, mit einer Stärke von 5 von 12. Harmonisch, mittelkräftig und mit Anklängen von Beeren und Schokolade. Schmeckt auch als Espresso. 16 Kapseln für K-fee Kapselmaschinen.

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Die Kombination aus Bio und Fairtrade ist bei Kaffee selten

Es gibt Bio-Kaffee, es gibt Fairtrade-Kaffee, und es gibt Fairtrade-Kaffees, die zusätzlich Bio sind. Die Kombination Fairtrade & Bio – wie beim ESPRESTO Organic & Fair – ist am Kaffeemarkt relativ selten. Nur rund drei Prozent des in Deutschland verkaufen Kaffees sind gleichzeitig Bio und fair gehandelt. Dafür gibt es zwei Gründe: die Verfügbarkeit und der Preis. Es gibt wenige Kaffeebauern bzw. Kooperativen, die sich nach Fairtrade und Bio zertifizieren lassen, und dazu ist der Preis für den Kaffee spürbar höher. Deshalb kostet auch der ESPRESTO Organic & Fair mehr als die anderen Kapselsorten. Das liegt daran, dass die Kaffeebauern dank des Fairtrade-Systems garantiert mehr Geld für den Kaffee als den Weltmarktpreis bekommen. Das ist auch nötig, denn beim Bio-Anbau sind die Erträge durch Verzicht auf zahlreiche Pflanzenschutzmittel und geringere Düngung manchmal beim professionellen Anbau ca. 20 bis 40 Prozent niedriger als beim konventionellen Anbau.

Was ist Bio-Kaffee?

Bio-Kaffee ist in der Regel gerösteter Bohnenkaffee, der mindestens den Kriterien des EU-Bio-Siegels entspricht. Bio-Kaffee kann sowohl aus den Kaffeesorten Arabica als auch aus Robusta hergestellt sein und auch entkoffeiniert werden. Auch wenn Kaffee nicht aus gerösteten Kaffeebohnen besteht, kann er Bio sein – wie Bio-Lupinenkaffee.

Das deutsche Bio-Siegel wurde 2001 mit dem Text „Bio nach EG-Öko-Verordnung“ eingeführt, 2012 kam das EU-Bio-Siegel mit einem grünen Logo mit einem stilisierten Blatt aus weißen Sternen – es ist für alle Produkte, die Bio sind, einheitlich. Daneben sind noch viele weitere Bio-Siegel im Umlauf: Das nationale französische Bio-Siegel ist „AB – Agriculture Biologique“ und entspricht dem EU-Bio-Siegel, und Nicht-EU-Länder haben wiederum eigene Siegel mit eigenen Regularien – in der Schweiz das Wort BIO mit einem stilisierten Blatt. Daneben gibt es unter anderem in Deutschland weitere Verbände wie Bioland oder Naturland, die teilweise strengere Vorgaben als EU-Bio verlangen, jedoch vor allem ein großes Augenmerk auf Tierhaltung legen, was bei Kaffee ja nicht relevant ist. Die Siegel kann man nicht kaufen, man muss sich an viele Bedingungen halten und sich durch eine Prüforganisation zertifizieren lassen. Diese Organisationen kontrollieren auch die Einhaltung der Richtlinien.

Der Bio-Anbau von Kaffee ist für die Bauern anspruchsvoll, da unter anderem auf Kunstdünger verzichtet wird, wodurch die Produktion aufwändiger wird. Also muss mit organischem Dünger wie Kompost oder Mist gedüngt werden, der natürlich zuerst gewonnen oder zugekauft werden muss.

Bio-Landbau: die Vorschriften

Für das Siegel EU-Bio gelten klare Anforderungen, unter anderem:

  • Anbau in echter Erde, also keine Hydrokultur
  • Keine Gentechnik
  • Kein Kunstdünger, nur Kompost, Stallmist, Hornspäne etc. sind erlaubt
  • Nur wenige natürliche Pflanzenschutzmittel sind zulässig, wie Kupferverbindungen

Was „Bio“ nicht beinhaltet, sind strenge Vorgaben zu fairer Bezahlung, Verbot von Kinderarbeit und guten Arbeitsbedingungen. Deshalb ist Bio allein – vor allem bei Erzeugnissen aus ärmeren Ländern – kein ideales Kriterium. Deshalb sollte Kaffee zuerst eine Zertifizierung in Hinblick auf faire Arbeitsbedingungen haben, wie Fairtrade oder Rainforest Alliance, in denen auch immer Kriterien zu nachhaltigen Anbaumethoden festgelegt sind, und zusätzlich dann eine Bio-Zertifizierung.

Schmeckt Bio-Kaffee besser?

Bio-Kaffee kann potentiell besser schmecken als konventionell angebauter Kaffee – aber nur, wenn man die exakt gleiche Anbausituation miteinander vergleicht. Und das ist nicht möglich. Bio-Kaffee im Handel kann also gleich gut, besser oder schlechter als konventioneller Kaffee schmecken.

Drei Beispiele:

Beispiel 1: In einer hoch professionellen Kooperative in Costa Rica wird ein Teil Bio angebaut, und ein Teil konventionell. Die Bio-Anbauflächen liefern weniger Ertrag, und sie werden zum Schutz auch mit mehr Beschattung angebaut. Es kann durchaus sein, dass dieser Bio-Kaffee intensiver schmeckt als der konventionelle Kaffee von derselben Plantage. Außerdem kann in der Weiterverarbeitung nach der Ernte der Charakter des Kaffees verändert werden, beispielsweise durch eine Trocknung der Bohnen an der Sonne. Zusätzlich hat in der weiteren Herstellung die Rösterei großen Einfluss auf den Geschmack.

Beispiel 2: Eine Plantage in Honduras baut in einer Mischkultur sowieso Biologisch an und hat geringe Flächenerträge, allerdings ohne Zertifikat. Dieser Kaffee hat Bio-Qualität, aber kein Label. Wenn solche Kaffees schonenden verarbeitet und in einem Kaffee-Blend verwendet werden steht zwar nicht Bio drauf, aber die Qualität entspricht Bio.

Beispiel 3: Ein Kaffeekonzern möchte seinen Kunden unbedingt Bio anbieten und kauft deshalb die preisgünstigsten Bio-Kaffees ein, die man am Weltmarkt bekommt. Der Preis für Rohkaffee bestimmt sich nach der Geschmacksqualität. Diese wird in Tests bestimmt. Sehr preiswerter Rohkaffee schmeckt nicht so gut wie Spitzenkaffee, auch eine gute Kaffeerösterei kann da keine Wunder vollbringen. Dieser geschmacklich nicht grandiose Bio-Kaffee wird dann preisgünstig verkauft, wodurch dieser Bio-Kaffee in der Tasse wenig Begeisterung entfacht. Wenn Ihnen ein Bio-Kaffee verdächtig günstig vorkommt, sollten Sie keine Geschmackswunder erwarten.

Für unseren Organic & Fair Kaffee verwenden wir hochwertige Rohkaffees, und das schlägt sich auch im Preis nieder.

Aus welchen Anbaugebieten gibt es Bio-Kaffee?

Mexiko, Kolumbien, Honduras, Nicaragua, Äthiopien, Vietnam – in allen Kaffeeländern wird Bio-Kaffee angebaut. Die Kaffeebauern müssen nur auf ökologischen Landbau umstellen und sich zertifizieren lassen. Das kann kostspielig sein oder auch schwer umsetzbar, weswegen nur rund zwei Prozent des weltweiten Kaffees Bio-zertifiziert sind. Das Sortiment an Biokaffee ist entsprechend gering.

„Organic“ ist Bio

Der Bio-Kaffee ESPRESTO Organic & Fair ist Bio, dafür steht das Wort „Organic.“ International ist „Organic“ das gängige Wort für „Bio,“ was von der Verwendung von organischem Dünger herrührt – also beispielsweise Kompost. Manchmal wird es falsch übersetzt, nämlich mit „organisch.“ In Mitteleuropa spricht man von „Bio,“ was aus der Philosophie und Pionierarbeit des biodynamischen Landbaus kommt. Biodynamische Erzeugnisse werden indes in der Regel zusätzlich zum Bio-Siegel mit „Demeter“ gelabelt. Für Demeter gelten spezielle Zusatz-Regeln, die teilweise astrologische, esoterische und spirituelle Elemente beinhalten.

Was steht auf dem Bio-Siegel bei Kaffee?

Kaffeebohnen werden außerhalb Europas angebaut. Unter dem grünen Logo steht in der ersten Zeile die Code-Nummer, die die Öko-Kontrollstelle angibt. In der zweiten Zeile steht die Herkunft des Kaffees, in der Regel „Nicht-EU-Landwirtschaft.“ Man kann auch das exakte Herkunftsland angeben wie „Äthiopische Landwirtschaft.“ Da die meisten Bio-Kaffees jedoch Blends aus verschiedenen Ländern sind, wird meist einfach „Nicht-EU-Landwirtschaft“ angegeben.

Muss es immer Bio-Kaffee sein?

Damit ein Kaffeebauer oder eine Kaffeebauernkooperative seinen Kaffee als Bio oder Fairtrade verkaufen darf, muss er eine Zertifizierung durchlaufen. Diese wird regelmäßig nachkontrolliert. Das kostet Geld und erfordert bürokratischen Aufwand – und teilweise natürlich eine Umstellung der Anbau- und Produktionsmethoden. Deshalb verzichten manche Kleinbauern und Kooperativen auf Zertifizierungen, obwohl sie teilweise besser als Bio sind oder nur minimal schlechter. Manche Kleinfarmer bauen zwar nach Bio-Standards an, sind aber bei der Weiterverarbeitung des Rohkaffees auf konventionelle Weiterverarbeiter angewiesen, wodurch der Kaffee seine Bio-Eigenschaft verliert.

Selbst wenn beim Kaffeeanbau Pestizide eingesetzt werden: Diese dringen in der Regel nicht in das Innere der Kaffeekirsche vor, also die Kaffeebohne, und selbst wenn – die Röstung bei rund 200 Grad Celsius lässt eventuelle Rückstände verdampfen.

Fairtrade: Fair gehandelter Kaffee

Der Grundgedanke bei Fairtrade ist die Absicherung der Farmer vor Preisschwankungen: Kaffee wird – wie auch viele andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Weizen oder Kakao – an Börsen gehandelt. Die Preise schwanken. Wenn der Preis sehr niedrig ist, kann es passieren, dass Kaffeebauern Verluste machen. Deshalb gibt es bei Fairtrade Mindestpreise für Kaffee, die den Bauern ein gutes Auskommen sichern. Wenn der Marktpreis gerade hoch ist, steigt zusätzlich auch der Fairtrade-Mindestpreis.

Fairtrade ist nicht nur ein Preissystem, sondern beinhaltet auch Nachhaltigkeits- und Umweltkriterien, wie das Verbot von Gentechnik, den Schutz der Gewässer und der Artenvielfalt und eine lange Liste mit verbotenen Pflanzenschutzmitteln.

Spannend an Fairtrade ist, dass es weitere Anreizsysteme beinhaltet. Wer auf Bio umstellt oder bei Bio bleibt, bekommt einen höheren Preis – es ist für die Kaffeefarmer also erstrebenswert, Bio-Kaffee anzubauen. Eine weitere Komponente ist die Fairtrade-Prämie, die zweckgebunden für lokale Gemeinschaftsprojekte bezahlt wird, beispielsweise für den Bau einer Schule oder eines kleinen Krankenhauses. Von dieser Prämie muss auch ein Teil in das Produkt investiert werden, also in die Qualität des Kaffees oder die Verbesserung der Produktivität. Bei Fairtrade geht es um reale Verbesserungen für die Menschen, die Umwelt und die Konsumenten.

Die Wurzeln von Fairtrade reichen bis ins Jahr 1988 zurück – und es begann mit Kaffee. Deswegen ist auch heute noch Fairtrade eng mit Kaffee verbunden.

Rainforest Alliance: Ziemlich gut

Alle Nicht-Fairtrade-Kaffees von ESPRESTO und Mr & Mrs Mill sind Rainforest-Alliance-zertifiziert. Die Eintrittshürden für die Kaffeebauern sind geringer, da die Standards ein bisschen niedriger als bei Fairtrade und Bio sind. Dennoch ist Rainforest Alliance ein gutes Kombisiegel: Die Einkommenssituation und Arbeitssituation der Farmer kann sich verbessern, außerdem gelten bei Rainforest Alliance auch ökologisch interessante Regeln, wie der Verzicht auf Gentechnik, Schutz der Artenvielfalt, Verbot von Waldrodung und klare Vorschriften, welche Pflanzenschutzmittel verboten und welche erlaubt sind. Das Ziel ist, dass die Kaffeefarmer schrittweise den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln immer weiter zurückfahren, ohne Ernteausfälle zu riskieren.

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