Das ist Flat White: Kaffee-Trend oder nur Hype?

Flat White: Definition und Übersetzung

Flat White ist eine Kaffeespezialität, die aus einem Espresso (oder zwei Ristretto) plus feinporigem Milchschaum besteht. Die deutsche Übersetzung für Flat White – Flacher Weißer – beschreibt das Aussehen: Im Gegensatz zu einem italienischen Cappuccino ist der Flat White flach. Das „White“ beschreibt nur, dass Milch drin ist.

Flat White is from Down Under!

Wer denkt, dass Kaffeetrends immer aus Italien (oder vielleicht aus den USA) kommen, kennt die quirlige Kaffeeszene in Australien nicht. Dort – oder je nach Legende in Neuseeland – wurde Mitte der 1980er Jahre der „Flat White“ erfunden. Richtig bekannt bei uns wurde er, als eine große amerikanische Kaffeekette (die, bei der die Namen immer falsch auf die Pappbecher geschrieben werden) Flat White auf die Karte setzte. Bislang kannte man nur Cappuccino oder den englisch ausgesprochenen „Latte“: Beim italienischen Cappuccino wird Espresso mit stabilem Milchschaum aufgefüllt, so dass sich eine Milchschaum-Haube bildet – mit einem weißen Kern und einem kaffeebraunen Rand. Der „Latte“ entspricht einem französischen „Café au Lait“, also einer sehr großen Tasse mit viel feinem Milchschaum, bei dem man wenig Kaffee herausschmeckt. Ein Flat White ist sozusagen ein Art „Mini Café au Lait“: Flat, also flach, und die Milch wird feinporig aufgeschäumt und bildet deshalb keinen „Schaumberg“ wie beim italienischen Cappuccino. Die Tasse ist dann bis zum Rand mit Milchschaum gefüllt.

So schmeckt Flat White

Der Kaffeegeschmack ist stärker als bei Café au Lait. Flat White ist cremig. Espresso und Milchschaum gehen eine harmonische Verbindung ein. Die Kaffeeprofis sprechen von einem besonderen „Mundgefühl“: Weil die Schaumbläschen sich im Mund langsam auflösen, fühlt sich das im Mund besonders cremig an. Bei Cappuccino ist der Schaum hingegen fester und „liegt“ auf dem Espresso auf. Das Mundgefühl ist sahniger. Wie viel Kalorien ein Flat White hat, hängt von der Milch ab, denn Kaffee selbst hat nur 1 bis 2 kcal. Mit der typischen Menge Milch (100 ml) kommt man bei 3,5% Fettgehalt auf 64 kcal, bei 1,5% Fett auf 46 kcal. Ein Teelöffel Zucker sind 20 kcal.

So macht man Flat White

Die Zubereitung von Flat White ist für einen Barista total einfach – klar, wenn man das jeden Tag beruflich macht. Die Herstellung zuhause ist ein eigenes Kapitel, dazu gleich mehr. Für einen originalen Flat White kommen zuerst 1-2 Ristrettos oder 1 Espresso in die vorgewärmte Tasse. Dann, oder schon zuvor, wird Milch aufgeschäumt. Mit der Dampflanze der Siebträger-Espressomaschine wird in kreisenden Bewegungen (die Experten sagen „ziehen“ und „rollen“) die Milch aufgeschäumt. Der Trick ist, die Milch nicht über 65 Grad zu erhitzen und nicht zu viel Dampf zu nehmen – damit der Schaum cremig bleibt. Anschließend Milchkännchen kräftig schwenken, damit der Schaum feiner wird. Richtig anspruchsvoll ist dann das Eingießen des Schaums in die Tasse: Erst den Schaum sanft in die Mitte eingießen und dann mit kreisenden Bewegungen den weiteren Schaum Richtung Rand einschenken, und am Schluss wieder in Mitte, um Latte Art zu kreieren. Hört sich kompliziert an, ist es auch. Aber wie kann man Flat White zuhause machen – ohne das teure Equipment eines Baristas?

Mit K-fee Technik Flat White zuhause zubereiten

Sie brauchen:

  • 1 K-fee Kapselmaschine. Jede erzeugt perfekte, echte Crema. (Modelle ansehen)
  • 1 Espresso-Kapsel. Wir empfehlen eine kräftige Sorte wie "Trust your Strength" (hier bestellen)
  • 1 K-fee Lattaero Milchaufschäumer (hier bestellen)
  • 1 Tasse oder ein Glas (K-fee Accessoires ansehen)
  • 100 ml kühlschrankkalte Milch (in Cafés wird meist Vollmilch mit ca. 3,8% Fett verwendet)

Express-Anleitung für Flat White mit K-fee Equipment

  • K-fee Kapselmaschine einschalten und Spülvorgang durchlaufen lassen
  • Milch in den Lattaero geben und die Taste für cremigen Milchschaum drücken (das ist die Taste mit dem Latte-Macchiato-Symbol). Der Lattaero erzeugt jetzt Latte-Art-tauglichen, feinporigen Milchschaum. Automatisch.
  • Espressokapsel in die Maschine einlegen, Tasse oder Glas unterstellen und auf die Taste für „kleine Tasse“ bzw. Espresso drücken
  • Jetzt laufen beide Maschinen gleichzeitig, was ziemlich cool ist
  • Lattaero-Gefäß nehmen, Milchschaum durchschwenken (nicht rühren!), Tasse nehmen, Milchschaum eingießen, fertig.
  • Viel Spaß beim Üben!

Wie gelingt Flat White besser?

Sie wollen an Ihren Flat-White-Künsten arbeiten? Viel Spaß beim Experimentieren – mit unseren Tipps:

  • Andere Kaffeekapsel: So erreichen Sie intensiveren oder milderen Kaffeegeschmack – oder wie wäre es mit einem Decaf Flat White?
  • 2 Ristretto statt 1 Espresso: Einfach Wassermenge an der K-fee Kapselmaschine herunterregeln und dann mit 2 Espresso-Kapseln 2 Ristretto zubereiten.
  • Andere Milch: Milch ist ein Naturprodukt. Manche schwören auf spezielle H-Milch für Baristas, andere nehmen Frischmilch oder (selten zu findende) nicht homogenisierte und nicht entrahmte Frischmilch. Frischmilch und nicht homogenisierte Milch schäumen oft nicht so stark auf. Einfach ausprobieren!

Flat White vegan? Geht auch

Flat White ohne Kuhmilch? Das funktioniert. Vegane Alternativen sind spezielle Barista-Hafermilch oder Sojadrinks. Sojadrinks liefern allerdings oft einen sehr festen Milchschaum. Aber auch das kommt auf die Sorte an. Um die Aufschäumzeit des Lattaero zu verringern, ist es einen Versuch wert, zimmerwarme oder vorgewärmte Sojamilch zu verwenden.

Flat White macht Latte Art erst möglich

Haben Sie schon mal im Café „Cappuccino“ bestellt und ein verführerisches Getränk mit einem Herzchen, einem Bäumchen oder einem anderen Muster bekommen? Dann haben Sie keinen italienischen Cappuccino bekommen – den mit der Milchschaumhaube – sondern einen Flat White (oder einen Flat-White-inspirierten Coffee-Shop-Cappuccino) mit „Latte Art“. Die kleinen Milchschaumkunstwerke funktionieren nur mit dem feinporigen Schaum für Flat White.

Wie macht man Flat White Martini?

Flat White Martini ist ein Cocktail, der mit Flat White nichts gemein hat. Da ist zwar ein kleiner Espresso bzw. Ristretto drin, aber kein Milchschaum. Stattdessen nimmt man einen Whiskey-Sahne-Likör (4 cl, z.B. Baileys) plus 2 cl Wodka, mit Eis geschüttelt. „Martini“ heißt der Drink, weil in den USA alle Longdrinks und Cocktails unter den Sammelbegriff „Martini“ fallen – mit dem Vermouth gleichen Namens hat das nichts zu tun.

Welche Tassen nimmt man für Flat White?

Die Gesamtmenge einer Tasse Flat White liegt meist bei 165 bis 200 ml. Davon sind 30-50 ml Espresso, der Rest ist Milchschaum. Aus dem K-fee Zubehör empfehlen wir das Glas-Set Lungo (hier ansehen und kaufen) oder das Porzellan-Set Lungo (hier ansehen und kaufen) mit jeweils 190 ml Volumen. Und wenn Sie Kaffee-Nerds zu Gast haben, die sagen „Flat White kenne ich auch mit flacheren Tassen“ können Sie antworten: „Die etwas höheren Tassen nimmt man in Neuseeland für Flat White, und das ist ein Mutterland des Flat White“ – weil es tatsächlich stimmt. Das Wichtigste ist jedoch, dass Ihnen der Kaffee schmeckt. Da sind Sie bei K-fee genau richtig.

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