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Welche Kaffeemaschinen mit Mahlwerk gibt es? Vor- und Nachteile

1. Was sind Kaffeemaschinen mit Mahlwerk?

Eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk ist eine Kaffeemaschine, in die eine Kaffeemühle eingebaut ist. Das Wort „Mahlwerk“ ist ein Hinweis darauf, dass die Kaffeemühle Teil des Gesamtsystems ist. Das heißt: Bei einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk wird der Kaffee nach dem Mahlvorgang automatisch zur Brühkammer transportiert, damit die Kaffeemaschine – mehr oder weniger automatisch – daraus Kaffee zubereiten kann. Ein bisschen anders verhält es sich mit Kaffeemaschinen mit Kaffeemühle: Hier sind in einem Gehäuse einfach 2 Geräte vereint: Man mahlt erst den Kaffee, und dann muss man ihn von Hand zur Kaffeemaschine im selben Gehäuse transportieren. Große Vorteile gegenüber einer separaten Mühle gibt es eigentlich nicht, manche Menschen mögen jedoch das Design solcher Geräte.

2. Der große Nachteil vorweg: Für frischen Kaffee braucht man frische Kaffeebohnen

Kaffee ist ein genussvolles Lebensmittel. Und wie bei allen Lebensmitteln gilt: Nicht die „Hardware“ liefert den Geschmack, sondern die „Software“. Wenn Sie in einer 100.000-Euro-Küche eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, wird daraus kein Drei-Sterne-Menü. Genauso ist es beim Kaffee: Viele Leute kaufen sich teure Kaffeemaschinen, zum Beispiel mit integriertem Mahlwerk, und kippen dann irgendwelche Kaffeebohnen aus dem 1-Kilo-Sack hinein. Über 2 Dinge sollten Sie nachdenken:

  • Wissen Sie, wie alt der Kaffee ist, der im Supermarktregal steht? Die Information ist wichtig, denn jede Packung mit ganzen Bohnen hat ein eingebautes Überdruckventil –denn Kaffeebohnen „gasen“ bei der Lagerung aus. In den Röstbohnen ist CO2 eingelagert, das beim Röstvorgang entsteht und nach und nach aus den Bohnen austritt. In einer luftdichten Packung würde das CO2 dafür sorgen, dass sich die Packung aufbläht (und im schlimmsten Fall platzt). Durch das Ventil kann das CO2 entweichen. Problem: Sobald sich das Ventil ein bisschen öffnet, verschwindet auch Kaffeearoma aus der Packung. Der Prozess wird durch Wärme stark beschleunigt (warmer Supermarkt, Schaufenster, Lieferung im Hochsommer, Lagerung in der Küche in der Nähe von Herd oder Fenster). Wer schon mal eine alte, überlagerte Packung Kaffeebohnen aufgemacht hat, und sich wunderte, warum der tolle Kaffeeduft ausbleibt: Er ist schon weg. Sie sehen: Die Frische der Bohnen muss man ab dem Tag der Abfüllung in die Packung rechnen.
  • Angebrochene Packungen sind schlecht fürs Aroma: 1 Kilo Kaffee reicht, bei 6 Kaffee am Tag, fast 3 Wochen. In dieser Zeit kommen die Kaffeebohnen in der angebrochenen Packung in Kontakt mit Sauerstoff und verlieren dadurch Aroma. Am ersten Tag schmeckt der Kaffee, sofern die Bohnen nicht überlagert waren, gut. Am 10. Tag ist schon viel Geschmack weg. Der Kaffee schmeckt flacher. Weil der Aromaverlust graduell passiert, fällt einem das nicht sofort auf. Man gewöhnt sich also schleichend an immer weniger geschmackvollen Kaffee … nicht gut. Am schlimmsten ist die Aufbewahrung im Bohnenbehälter der Kaffeemühle: Hier sind die Bohnen schutzlos Licht, Sauerstoff und Wärme ausgesetzt. Bei der Aufbewahrung in der Packung „schützen“ sich die Bohnen wenigstens ein bisschen durch das CO2, das sie selbst freisetzen (wenn die Packung dicht verschlossen ist). Durch Umfüllen in den Bohnenbehälter der Kaffeemühle geht diese Schutzatmosphäre verloren – die Kaffeebohnen altern noch schneller.

 

Vorteil K-fee Kapselkaffee: Wir rösten den Kaffee in unserer modernen Rösterei in Bergisch Gladbach, mahlen den Kaffee am selben Standort und füllen ihn vor Ort superfrisch gemahlen in die Kapseln ab – die sofort nach der Befüllung aromafrisch versiegelt werden. Unter einer Überdruck-Schutzatmosphäre mit weniger als 1% Sauerstoff. Dadurch kann kein Sauerstoff in die Kapsel eindringen, und durch die dichte Versiegelung (erkennbar am gewölbten Kapseldeckel, einem Qualitätsmerkmal) kann auch kein Aroma austreten. Die Kapsel wird erst beim Einlegen in die Kapselmaschine durch Dorne „geöffnet.“ Deshalb schmeckt z.B. Espresso aus einer K-fee Kapselmaschine sensationell frisch.

3. Diese Kaffeemaschinen mit Mahlwerk gibt es

3.1 Kaffeevollautomat

Alle Kaffeevollautomaten haben ein Mahlwerk, also eine integrierte Mühle. Diese Maschinen sind spezialisiert auf große Tassen Kaffee und liefern dort annehmbare Resultate, auf Knopfdruck. Der Geschmack liegt, je nach Qualität der Bohnen, in etwa zwischen einer Kaffeepadmaschine und einer „echten“ Espressomaschine. Als Allrounder können sie alles ein bisschen – die fehlende Spezialisierung sorgt aber dafür, dass beispielsweise der Espresso oft nur Mittelmaß ist (= keine gute Crema, zu wässrig im Geschmack). Filterkaffee können diese Maschinen nicht produzieren.

3.2 Espressomaschine mit integriertem Mahlwerk

Klassische Espressomaschinen haben keine eingebaute Mühle. Es gibt jedoch einige wenige Geräte, bei denen ist die Mühle ins Design integriert. Der Kaffee wird in den Siebträger gemahlen, und diesen muss man dann manuell in die Espressomaschine einspannen.

Es gibt außerdem Espresso-Vollautomaten: Das Mahlwerk mahlt die Kaffeebohnen, diese fallen in eine Art Siebträger im Gerät, eine Art Tamper wird in der Maschine mechanisch bewegt (dafür ist ein Getriebe nötig …) drückt das Kaffeemehl zusammen, und Espresso wird aufgebrüht. Nach dem Brühvorgang wird der „Puck“ (das alte Kaffeemehl) automatisch mit einem Schieber (und mit Schwung) in den Kaffeesatzbehälter befördert. Hier ist also viel Mechanik im Spiel, und das Innenleben der Maschine erfordert des Öfteren eine gründliche Reinigung.

3.3 Filterkaffeemaschine mit Mahlwerk

Normalerweise ist diese Art Maschinen gemeint, wenn von „Kaffeemaschine mit Mahlwerk“ gesprochen wird. Der Aufbau: Ganz oben ist der Bohnenbehälter, darunter die Mühle, und dann mahlt das Mahlwerk den Kaffee direkt in den Filterhalter der Kaffeemaschine. Die Schwerkraft übernimmt viele Aufgaben. Im Filterhalter muss natürlich ein frischer Papierfilter oder Dauerfilter drinliegen – Vollautomatenkomfort ist hier nicht zu erwarten. Außerdem können diese Maschinen nur Filterkaffee. K-fee Kapselmaschinen hingegen können sowohl große Tassen Kaffee ohne Crema (wie Filterkaffee), und zusätzlich Espresso (und noch mehr, wie Tee und Milchschaum). Vorteil Kapsel: Kaffeeblend, Röstung und Mahlgrad sind auf die Zubereitungsart abgestimmt. Damit die große Tasse Kaffee wie klassischer Filterkaffee schmeckt, und der Espresso oder Lungo eben wie Espresso oder Lungo.

4. Typische Mahlwerkstypen

Kegelmahlwerk? Scheibenmahlwerk? Im Grunde sind beide Mahlwerksarten gleichauf – wenn man Profiversionen nutzt. Preiswerte Modelle (und das eigentlich sind fast alle Modelle, die in Kaffeemaschinen integriert sind) haben kleine Kegel und Mahlscheiben. Diese sind nicht auf ewige Haltbarkeit ausgelegt. In unserer Rösterei haben wir allerdings das ultimative Upgrade: Walzenmahlwerke! Der Unterschied: Bei uns wird der Kaffee nicht einstufig gemahlen (also: oben Bohnen rein, eine Mühle mahlt, unten kommt Kaffeemehl raus), sondern mehrstufig; erst grob, dann fein. Der Vorteil: Das Kaffeemehl erhält einen absolut gleichmäßigen Mahlgrad. Dadurch wird das Geschmacksergebnis besser. Walzenmahlwerke gelten zudem als die schonendste Art des Mahlens, da der Vorgang relativ langsam (und mehrstufig) abläuft. Unsere Mahlwerke werden sogar gekühlt, damit sich die Kaffeebohnen beim Mahlen nicht erwärmen … bei Heimgeräten (und selbst bei Gastronomie-Mühlen) gibt es dieses Feature nicht.

5. Vorteile einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk

  • Mahlt Kaffeebohnen frisch auf, bevor sie frisch aufgebrüht werden – das ist in der Theorie sehr attraktiv. Wenn die Nachteile nicht wären.
  • Bei Vollautomaten: Kaffee auf Knopfdruck

6. Nachteile von Mahlwerksmaschinen

  • Langsam: Kaffee mahlen dauert, und in der Filterkaffeemaschine mit Mahlwerk kommt dann noch der langsame Brühvorgang dazu. Deswegen haben diese Maschinen oft eingebaute Timer. Bei einer K-fee Kapselmaschine ist das unnötig, denn die ist in 15 Sekunden vorgeheizt, der Kaffee ist schon gemahlen, und die Zubereitung eines Espresso dauert nur rund 20 Sekunden.
  • Qualität des Mahlwerks: Kaffeemühlen in Cafés kosten oft zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Diese Mühlen sind sehr gut, weil die Mahlscheiben (oder –kegel) so groß sind, dass sich das Mahlwerk nicht zu stark erhitzt. Kleine, günstige Mühlen (die in sehr preisgünstigen Maschinen zwangsläufig verbaut sind) können dazu beitragen, dass sich das Mahlgut beim Mahlen erwärmt. Schlecht fürs Aroma.
  • Qualität des Mahlguts: Jede Art der Kaffeezubereitung benötigt einen speziellen Mahlgrad. Und der sollte einheitlich sein. Bei preisgünstigen Mühlen ist der Mahlgrad nicht einheitlich.
  • Lautstärke des Mahlvorgangs: Kann, vor allem in Wohnküchen, ein Problem sein.
  • Kaffeebohnenlagerung: Die Kaffeebohnen in einer Kaffeemaschine mit Mahlwerk werden meist in einem durchsichtigen Bohnenbehälter gelagert. Sieht schick aus, ist aber problematisch: Denn durch Licht (UV-Strahlen) und Sauerstoff verlieren die Kaffeebohnen an Aroma BEVOR sie überhaupt gemahlen wurden. Besser wäre es, nur wenig Bohnen in den Behälter zu füllen, aber wer will schon für jede Tasse Kaffee Bohnen nachfüllen?
  • Sorte nicht einfach wechselbar: Kaffeebohnenbehälter fassen meist 250 Gramm. Die Bohnen zwischendurch wechseln? Macht niemand, das ist viel zu aufwändig. Das heißt: Sie müssen für den GUTEN-MORGEN-AUFWACHEN!!!!-Lungo dieselben Kaffeebohnen nehmen wie für den Espresso am Nachmittag – der könnte vielleicht ein bisschen eleganter oder komplexer sein, aber das geht mit einer Mahlwerks-Kaffeemaschine in der Regel nicht (außer man hat ein Modell mit 2 Kaffeebohnenbehältern, aber auch dann sind es nur 2 Sorten, und in der Mühle bleiben auch nach dem Wechsel Reste des alten Kaffees, so dass der komplette Sortenwechsel erst nach z.B. 2 Tassen vollzogen ist – das ist übrigens ziemlich unschön, wenn man zwischen Kaffee mit und ohne Koffein wechseln möchte). Bei K-fee können Sie die Kapselsorte (und Geschmacksrichtung) für jede Tasse wechseln.
  • Pflege und Wartung: Wenn der Mahlwerksteil der Kaffeemaschine ausfällt (das kann durch ein Steinchen, das in den Kaffeebohnen dabei war, passieren), fällt die oft die komplette Maschine aus. Außerdem müssen Mühlen regelmäßig gründlich gereinigt werden, damit sich kein Kaffeefett ablagert. Kaffeefett ist ein pflanzliches Fett, das ranzig wird. Ranziges Kaffeefett im Innenleben des Mahlwerks (und der Kaffeemaschine) beeinträchtigt den Kaffeegeschmack.

7. Die oftmals bessere Alternative: eine Kapselmaschine

Immer frischer Kaffee aus aromaversiegelten Kapseln, kein Stress mit Mahlwerks-Pflege und preiswerte Premium-Kapselmaschinen: Schauen Sie mal bei den K-fee Kapselmaschinen und Kapseln um.

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